Details
ISBN/EAN: 978-3-942754-67-5
Einband: kartoniertes Buch
Weitere Details
Erschienen am:
09.06.2022
09.06.2022
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
128 S.
128 S.
Format (T/L/B):
1.1 x 22.6 x 15.3 cm
1.1 x 22.6 x 15.3 cm
Hersteller:
Edition Immanente
Ulrike Novatschkov
info@edition-immanente.de
Schwedter Str. 5
DE 10119 Berlin
https://www.edition-immanente.de/gpsr
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Das Johannes-Evangelium des Gotenbischofs Wulfila
Übersetzt und erläutert von Ingeborg Poppe
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Beschreibung
Wulfila, geboren 311, in griechischer und gotischer Sprache aufgewachsen, wurde mit 31 Jahren zum Missionsbischof für die germanischen Völker geweiht. In Nicopolis ad Istrum (heutiges Nordbulgarien) übersetzte er Teile der Bibel ins Gotische (erhalten als Codex Argenteus in Uppsala) und entwickelte dafür eine eigene gotische Schrift. Die Goten sollten das Christentum in ihrer Sprache kennen und verstehen lernen. Seine Boten brachten Abschriften der gotischen Bibel zu allen germanischen Völkern, noch bevor die Christianisierung durch die römische Staatskirche begann. Mit der vorliegenden Übersetzung ins Deutsche (Teil 1), sowie den Erläuterungen der Besonderheiten der gotischen Sprache (Teil 2) wird der Versuch unternommen die Bildhaftigkeit und Lebendigkeit des Gotischen dem Leser näher zu bringen. Aus vielen Wörtern spricht Prozesshaftes, Keimhaftes: Da sprach Jesus zu den Glaubenden der Juden: wenn ihr fest steht in meinen Worten, werdet ihr meine wahren Jünger sein, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch Gern-Tun bringen. Das war es, was der gotische Mensch in seiner Sprache als Freisein erstrebte: Nicht mehr Knecht der eigenen Schwächen sein; aus innerer Sicherheit wissen, was das Rechte ist und dieses gern, mit Liebe tun. Das bringt Freisein im Gern-Tun: frijans briggith. Ein Blick in zukünftiger Richtung ist es, der auch uns Heutige aufruft.
Über Ingeborg Poppe
1936 geboren in Wilhelmshaven, 1941-1950 aufgewachsen in Rostock und Waren an der Müritz. 1955 Abitur an der Waldorfschule in Marburg (Lahn). Pädagogik-Studium in Jugenheim a.d. Bergstraße. Anschließend Lehrerin in Nordhessen und 2. Staatsexamen. 1961 Waldorflehrerseminar in Stuttgart. 1962-1994 Klassenlehrerin an der Waldorfschule Stuttgart-Uhlandshöhe; Fachunterricht: Latein, Musik, freier Religionsunterricht. 19911993 Beteiligung an pädagogischseminaristischen Kursen in Rjasan / Russland. Seit 1994 in Rostock. Mitarbeit beim Aufbau der Waldorfschule. In der Anthroposophischen Gesllschaft tätig seit 1965. 2018 Gründung des Wulfila-Zweiges in Rostock.