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ISBN/EAN: 978-3-451-38994-8
Einband: gebundenes Buch
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Übersetzer:
Markéta Barth
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
208 S.
Format (T/L/B):
2 x 19.5 x 13 cm

Hersteller:
Herder Verlag GmbH
kundenservice@herder.de
Hermann-Herder-Str. 4
DE 79104 Freiburg


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Die Zeit der leeren Kirchen

Von der Krise zur Vertiefung des Glaubens

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Beschreibung

Corona - eine Strafe Gottes? Auf keinen Fall, meint Tomás Halík und bietet eine Deutung der Pandemie, die den Glauben ebenso berücksichtigt wie die Vernunft. Er sieht in den Ereignissen von 2020 eine Warnung: Die leeren Kirchen während des Lockdowns könnten zum Sinnbild für die nahe Zukunft der Kirche werden. Damit dies nicht geschieht, gilt es, beherzt Abschied zu nehmen von allem, was nicht mehr trägt: 'Auch im Christentum muss etwas sterben, um dann in einer neuen, verwandelten Gestalt auferstehen zu können. Und diese neue Gestalt wird bereits geboren und wir können Zeugen und aktive Teilnehmer dieser Geburt sein.' Ein Buch, das nichts beschönigt und gerade deshalb Hoffnung macht.

Über Tomás Halík

Tomás Halík, geb. 1948, wurde 1978 heimlich zum Priester geweiht und war enger Mitarbeiter von Kardinal Tomásek und Václav Havel. Er ist Professor für Soziologie und Pfarrer der Akademischen Gemeinde Prag. Benedikt XVI. verlieh ihm den Ehrentitel Päpstlicher Prälat. 2010 erhielt er den Romano-Guardini-Preis. 2014 wurde er mit dem Templeton-Preis, der höher dotiert ist als die Nobelpreise, ausgezeichnet.